by Gabriele
19. September 2009 18:19
Socialwebwürmer, Phishing-Mails, Abofallen - Täuschungsmanöver - die Vorgehensweisen werden immer raffinierter. Gestern waren beispielsweise Xing-Nutzer dran, http://www.n-tv.de/technik/internet/Hacker-Angriff-ueber-Xing-article511176.html (wobei es sich dabei um keinen Hackerangriff im engeren Sinn handelte, sondern um Kontaktanfragen die einen Link zu einer Malwaresite beinhalteten). Letzte Woche kursierte ein Socialwurm, der Follower betroffener Mitglieder mit DMs bespamte - "Join my Mafia Family", mit der Wirkung dass wer dieser Einladung Folge leistete, wiederum alle seine Follower mit dieser Einladung beglückte.
Selbst aktuelle Viren- und Spywarescanner bieten hier keinen Schutz. Daher sollten Sie alles prüfen, was von der vertrauten Vorgehensweise Ihrer Webplattformen abweicht, bevor Sie auf einen Link klicken, selbst wenn Ihnen der Absender vertraut ist (er muss nicht zwingend etwas davon wissen, dass Sie in seinem Namen besendet worden sind). Lassen Sie nicht jede Applikation auf Ihr Twitter-, Facebook- oder sonstige Profile zugreifen, bevor Sie sich davon überzeugen konnten, dass Quelle und Anwendung vertrauenswürdig sind.
Abzocken wie diese http://www.n-tv.de/technik/internet/Allianz-gegen-Abzocke-article445731.html kamen übrigens nicht erst mit dem Internet. Früher wurden Abofallen per Fax versendet. Die "Anbieter" kopierten hierfür einfach bestehende Anzeigen und schickten auf gut Glück so genannte Bürstenabzüge an die dort angegebene Faxnummer. Wenn der Empfänger gerade einen echten Anzeigenauftrag vergeben hatte, hielt er das Fax für einen Bestandteil davon, und schon fing er sich mit der Bestätigung eine Abofalle ein.
Wenn der so Beglückte seinen Irrtum bemerkte und die Zahlung verweigerte, wurde er mit Anrufen und Inkassomahnschreiben terrorisiert. Mein erstes "Blog" (damals - zwischen 2001 und 2003 - noch eine HTML-Seite die ich fortlaufend aktualisierte) befasste sich mit solchen Anzeigenbetrügern, von denen mich dann einer ebenfalls "bedrohte".
by Gabriele
4. März 2009 21:33
Auf der Suche nach einem "lernfähigen Spamfilter" mit einfacher Handhabung stieß ich gestern auf den Spam Terrier von Agnitum und installierte ihn umgehend. Als Lesestoff bekam er auch gleich 17.211 Spammails, so wie etwa 5.000 normale E-Mails. Die spätere Genauigkeit hängt davon ab, dass die Lernordner für Spams auch wirklich nur Spams enthalten und umgekehrt. Ergebnis: bisher kam keine Spammail mehr durch (pro Tag erreichen mich auf meiner Spamfänger-Adresse Hunderte, manchmal Tausende von Spammails). Zwei E-Mails musste ich allerdings aus dem Spamordner fischen, und zwar eine von meinem Webserver versendete Anfrage, die über das Kontaktformular eingegeben wurde, so wie ein automatisiertes und per E-Mail eingehendes Backup einer Wordpress-Datenbank. In so einem Fall klickt man die E-Mail an und markiert sie als "nicht Spam", was sie umgehend in den Posteingangsordner verschiebt. Abgesehen davon dass ein gut angelernter Spam Terrier sehr effektiv arbeitet, ist er äußerst zurückhaltend mit dem Verbrauch von Systemressourcen. E-Mails kommen so schnell wie eh und je.
Die Registrierung ist kostenlos und die nach Eingabe des Schlüssels vergebene Lizenz gilt lebenslang.
by Gabriele
8. März 2008 01:25
Spybot Search and Destroy. Das Programm durchsucht den Rechner nach Spionen, entfernt sie und schützt Ihre Registry-Datenbank vor unerwünschten Einträgen. Außerdem bietet es einen Residentschutz für Ihre(n) Webbrowser um die Ausführung bösartiger Skripte die Sie sich auf manchen Websites einfangen könnten, zu verhindern.
by Gabriele
4. Januar 2008 00:16
Spam Experts Desktop,
für die private Nutzung kostenlos. Installieren, neu starten,
um den Rest kümmert sich das Programm. Das Tool ist selbstlernend,
angeblich immer auf aktuellem Stand und verfügt über deutschsprachige
Dialoge.