by Gabriele
3. April 2009 18:38
Vor einer Wordpressschulung die neulich stattfand, wurde ich freundlicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass ich nicht davon ausgehen soll, jeder Teilnehmer wisse, was ein Blog ist und wie man damit umgeht. Das war mir zwar auch klar, aber irgendwie schon aus meinem Vorstellungs- und Handlungsrahmen rausgefallen.
Ein Blog ist ein Webtagebuch. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen berichten ein oder mehrere Autoren über aktuelle Gedanken oder Ereignisse. Diese werden vom Blogsystem chronologisch geordnet, Aktuelles zuerst. Wer die Startseite betritt sieht, sofern nicht eine festgelegte Startseite vereinbart wurde, was den oder die Schreiber aktuell beschäftigt.
Warum Blogs
Veränderliche und stets aktuelle Inhalte animieren Interessierte zu wiederholten Besuchen. Im Laufe der Zeit sammelt sich in Blogs immer mehr Content (Inhalte) an. Das wiederum stellt den Suchmaschinen mehr Keywords (Schlüsselwörter) zur Verfügung, unter denen die Site indiziert und gefunden wird.
Das Führen eines Blogs ist unter anderem hilfreich dabei, Ideen und Ziele zu konkretisieren und deren Akzeptanz zu überprüfen. Für andere wertvolle Inhalte werden gelegentlich mit Links auf der eigenen Site oder Social-Bookmarks belohnt. Das wiederum schafft zusätzliche Wege, das Blog im Internet zu finden. Ausdauer, regelmäßige Pflege, wertvolle Inhalte und Vernetzung sind die Faktoren die ein Blog im Laufe der Zeit zunehmend besser etablieren, bis hin zur allgemein anerkannten Referenzadresse sogar.
Daher nutzen auch zahlreiche Firmen die Gelegenheit, ihre Produkte, Leistungen und Erfolge in Blogs zu dokumentieren. Private Blogs hingegen widmen sich allen nur denkbaren Themen, von politisch und gesellschaftlich bis hin zur skurrilen Sammelleidenschaft über die sich der Schreiber gerne mitteilen will.
Im Gegensatz zum statischen Webauftritt erfordert ein Blog regelmäßiges Textfutter. Es sollte also von jemandem betreut werden, der gerne schreibt und immer wieder Neues zu berichten hat.