by Gabriele
22. April 2009 19:37
Schon mal Ihren eigenen Namen gegoogelt? - Nicht immer fällt das Ergebnis aus wie erwartet. So kann es durchaus passieren, dass die eigene Website irgendwann hinter Firmenverzeichnissen, Community-Profilen, Linksammlungen etc. hinterherhinkt. Manch unliebsamer Ausrutscher der Vergangenheit mag sich auch noch dazwischengeschoben haben, von dem Sie sich wünschten, er möge sich ganz weit nach hinten verschieben oder ganz verschwinden.
Vor gar nicht langer Zeit war mein Xing-Profil vor meiner eigenen
Website gelistet, gab jemand meinen Namen bei Google ein. Das ist mittlerweile
anders, und ich wäre nicht überrascht, läge es daran, dass meine Site in meinem Google-Profil erwähnt ist.
Google-Suchergebnisse zum eigenen Namen sollen in Zukunft über das individuelle Sucher-Profil steuerbar sein. Der Account-Inhaber (ein Google-Account wird für die Einflussnahme zwingend erforderlich sein) kann mitbestimmen, was andere finden, wenn sie ihn im Internet suchen. Derzeit steht die erweiterte Profil-Funktionalität nur US-Bürgern zur Verfügung.
Einerseits finde ich diese Entwicklung begrüßenswert, andererseits wird
Googles Datenerfassungseifer noch eins drauf gesetzt, und diesmal sind die Informationen personenbezogen. Dabei ist Transparenz weniger meine Sorge, als
die Konzentration auf einen Anbieter. Aber das ist ein anderes
Thema.
Mehr darüber bei Golem.
Zur Google-Konten-Hilfe.