Frog CMS läuft sowohl unter Apache als auch unter IIS. Es bringt auch mehrere Sprachdateien mit, unter anderem Deutsch.
Der Release der letzten Version liegt zwar schon etwas zurück (April 2009), und die Zusicherung, dass die Fortentwicklung weitergeführt wird, ist auch nicht mehr ganz jung. Da mir die Logik gut gefiel, wollte ich es zumindest ausprobieren als es nach der einfachen Installation schon so selbsterklärend vor mir lag.
Anwender die (x)HTML und CSS können und mit CMS-Strukturen schon ein wenig vertraut sind, finden darin ein handliches, schnell erfassbares und flexibles System für kleinere Webauftritte. Es handelt sich um eine Kombination für die Veröffentlichung statischer Seiten und Blogartikel.
Vor der Installation muss die config.php zum Schreiben freigegeben werden, sowie der Ordner public. Hier werden später Dateien hochgeladen und / oder bearbeitet, zum Beispiel das zentrale Stylesheet und die grafischen Elemente des eigenen Themes. Frog benötigt eine Datenbank (MySQL oder SQLite 3), die es nicht selbst anlegt.

Nach der Installation die Schreibrechte auf die config.php entfernen und den Ordner "install" löschen.

Mit den automatisch generierten Login-Daten anmelden und bei "You are currently logged in as Administrator" > auf Administrator klicken, E-Mail-Adresse eingeben und Passwort ändern.

Im nächsten Schritt die Sprach- und sonstigen Einstellungen im Administrationsbereich anpassen.

Die Flexibilität des Systems wird durch Snippets erreicht, die leicht ins Layout eingebunden werden können. Was dem Wordpress seine "footer.php", "header.php", "sidebar.php" etc., sind in diesem System "Seitenteile". Beispielsweise spricht nichts dagegen, die Navigation aus dem Headerbereich herauszunehmen und dafür einen neuen "Schnipsel" anzulegen, oder eine zweite Sidebar.

Unter Layouts muss dann <?php $this->includeSnippet('navigation'); ?> an der vorgesehenen Stelle im Body eingefügt werden.
Neues Layout
Administration > Dateien > Themes. Einen neuen Themeordner benennen, und darunter einen weiteren "images" für die Bilder und eine (leere oder kopierte) Stylesheetdatei anlegen.
Unter Layouts ebenfalls ein neues bestimmen. Hier ist der Ort für die Template-Strukturierung und Funktionen. Zur besseren Orientierung können gleiche Namen verwendet werden, müssen aber nicht. Im Body den Quelltext eines bereits bestehenden Layouts einfügen und anpassen. Nicht vergessen im Headbereich auf die eigene Stylesheetdatei zu verweisen.
Sowohl die Templates als auch das CSS sind direkt über das Backend zu bearbeiten. Da der Anwender vollen Zugriff auf die Templatestrukturen hat, ist HTML5 einzuführen kein Problem. Die Zuweisung des Layouts erfolgt über Seiten > Startseite. Die anderen Seiten erben das gewählte Layout dann, sofern ihnen kein anderes zugewiesen wird.

Von Haus aus ist das Seitenmenü (im Standardlayout erfolgt die Darstellung als Tabs im Headerbereich) auf eine Unterebene (Kinder der Startseite) beschränkt. Dieser Code erlaubt unbegrenzt viele Menüebenen. Wenn das Menü als Snippet vorliegt, muss das eingebunden und der Code aufgerufen werden (wie beschrieben).