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Drupal-Theming - ist mein Ernst

by Gabriele 22. August 2009 21:56

Vor zwei Jahren entdeckt, installiert, ein bisschen herumprobiert, mich erschlagen gefühlt und vertagt - so erging es mir mit Drupal. Allerdings stand mir der Sinn grundsätzlich nicht so nach Content-Management-Systemen. Schon die Qual der Wahl, welches denn nun das geeignete ist erfordert eine tiefere Auseinandersetzung nicht nur mit dem System, sondern auch den Anforderungen die an einen Webauftritt gestellt werden. Letzteres ist längst nicht immer so klar. Grade wenn jemand neu einsteigt, sind seine Vorstellungen überwiegend theoretischer Natur. Der Webauftritt ist erst einmal überhaupt keine technische Frage, sondern es geht darum, was die Website erfüllen soll.

Allerdings ist die Entscheidung längst gefallen, wenn ich nur einen Part der Webentwicklung übernehme, nämlich das Theming. Hier kreuzte Drupal wieder meinen Weg. Nachdem mein erster Ansatz darin bestand, fertige Drupal-Themes umzumodeln und als nächstes Layouts mit Artisteer zu generieren und dieses Ergebnis dann anzupassen, will ich mir das Theming nun von Grund auf geben, weil ich das, woran ich baue gerne kenne. Sonst werden Sonder- und Änderungswünsche zum zeitfressenden Suchspiel. Meine Erfahrungen werde ich meinem virtuellen Gedächtnis anvertrauen, weil ich festgestellt habe, dass Bloggen ein enormer Ansporn für mich ist, und ich möglichst viel in möglichst kurzer Zeit lernen will.

Mein erster Schritt war natürlich die lokale Drupalinstallation (Anleitung). Dazu lud ich mir die aktuelle übersetzte Version von Drupalcenter.de herunter. Webserver (Apache und IIS), PHP5, MySQL, MySQL Administrator gehören zur Grundaustattung des Webentwicklers. Für die Web- bzw. Bearbeitung der Theme-Dateien kommt Notepad++ zum Einsatz. Sobald die Datei mit der richtigen Endung gespeichert wurde, erhalten Sie das passende Scripthighlighting (zum Beispiel für HTML, CSS, PHP u.v.m.). Ein hilfreiches Werkzeug für CSS-Debugging ist außerdem das Firefox-Plugin Firebug.

Als nächstes holte ich folgende Module, und legte sie in das (manuell eingerichtete) Verzeichnis drupal6\sites\all\modules:

So habe ich "meine" Module von den Basismodulen getrennt. Dasselbe werde ich später auch mit den Themes machen. Von den Modulen habe ich vorerst nur Devel und Themedeveloper aktiviert. Sie sind nicht die Voraussetzung dafür Themes zu entwickeln, auch keines der anderen Module.

Meine Infoquellen:

Damit stürze ich mich nun auf ein Drupal-Basislayout aus dem dann ein Drupaltheme für einen Webauftritt entstehen soll.

Tags:

Drupal

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